P.Martin Ramm FSSP: Die letzten Dinge

P.Martin Ramm FSSP: Die letzten Dinge

Bibliothek: meine eigene, Anstoß durch die Priesterbruderschaft im Jahre 2017

Sprache: deutsch

Zahl der Seiten: 63

Gelesen: Mai 2019

Verlag: Thalwil 2007

Gattung: religiöses Buch

Helfen Sie mit, dieses Büchlein zu verbreiten! Es kann auch in größerer Menge kostenlos bezogen werden.

Informationen über weitere Schriften im Dienst der Neuevangelisierung finden Sie unter:

www.apostolat.de

Gerne senden wir Ihnen auch unser sonstiges Programm:

– Ferienveranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Familien

– Wallfahrten

– Exerzitien im Geist des hl. Ignatius von Loyola

Bestelladressen:

P.Martin Ramm FSSP

Ludretikonerstr.3

CH-8800 Thalwil

00421-/0/44-772 39 33

p.ramm@ fssp.ch

Inhalt:

1. Die letzte Stunde

2. Der Tod

3. Selbsmord und Euthanasie

4. Reinkarnation

5. Das persönliche Gericht

6. Barmherzigkeit

7.Licht und Finsternis

8. Das Fegfeuer

10. Die Hölle

11. Der Himmel

12. Das Ender der Welt

13. Die Auferstehung

14. Das Weltgericht

15. Das Sakrament der Krankensalbung

16. Sakramentenempfang im Alter

17. Gewissensfragen für ältere Menschen

18.Praktische Hinweise für Angehörige

19. Das braune Skapulier

20. Erzbruderschaft des hl. Josef

21. Gebete um eine gute Sterbestunde

22.Sterbegebete

1. Die letzte Stunde

Mann kann versuchen sie zu verdrängen, aber sie lässt sich nicht vedrängen.

/Seite 4/

Was immer man über Gott und das ewige Leben denken mag, der Tod fordert zur persönlichen Stellungnahme heraus.

/Seite 4/

2. Der Tod

Die richtige Einstellung zum Tod bewirkt eine seelische Entspannung. An die Stelle ängstlicher Ungewissheit tritt eine ruhige Erwartung, verbunden mit einem mächtigen Ansporn zu einem guten Leben.

/Seite 5/

Ungewissheit

Es bleibt uns also gar nichts anderes übrig, als einzugestehen, dass unser irdisches Leben sehr zerbrechlich ist. Das ist demütigend für den stolzen Menschen.

/Seite 7/

3. Selbsmord und Euthanasie

/1 Kor 6,19/

/Röm 14,8/

Unser Leib und unser Leben sind von Gott und für Gott. In seiner Hand liegt unser Leben und unser Sterben.

/Seite 7/

Es gibt kein unwertes Leben.

/Seite 8/

Wir vertrauen darauf dass auch in dunkelsten Stunden Gott die Kraft gibt, das Kreuz gut und bis ans Ende zu tragen.

/Seite 8/

Eine gute Sterbestunde

Was mus man tun, um gut zu sterben?… Um gut zu sterben, muss man gut leben. Wer mit Gott verbunden lebt, braucht den Tod nicht sonderlich zu fürchten.

/Seite 9/

Wie schön ist es, wenn ein Mensch mit Paulus sagen kann: „Für mich ist das Leben Christus und das Sterben Gewinn.“ /Phil 1,21/

/Seite 12/

4. Reinkarnation

Der Glaube an eine Wiedergeburt steht im krassen Widerspruch zum christlichen Menschenbild.

5. Das persönliche Gericht

Jedes noch so kleine und verborgene gute Werk wird der „Vater, der im Verborgenen sieht“ /Mt 6,4/ vergelten. Selbst wer um Christi willen auch nur einen Becher Wasser gibt, „wird um seinen Lohn nicht kommen“. /Mk 9,41/

/Seite 15/

6. Barmherzigkeit

Seine Barmherzigkeit ist grenzenlos, aber sie ist nicht bedingungslos.

In der Bergpredigt preist Jesus jene selig, die selbst barmherzig sind, „denn sie werden Eerbarme finden“ /Mt 5,7/… Bei Jacobus heißt es: „Ohne Erbarmen wird das Gericht über den ergehen, der nicht Barmherzigkeit übt. Barmherzigkeit aber triumphiert über das Gericht.“ /Jak 2,13/

/Seite 16/

8. Das Fegfeuer

Die heilige Katharina beschreibt die göttliche Wesenheit als von solcher Reinheit und Lauterkeit, mehr, als ein Mensch sich vorstellen kann. …Weil die Seele also erkennt, dass das einzige Hindernis ihrer Verbindung mit Gott die Sünde ist und dass sie davon nicht anders als im Fegfeuer befreit werden kann, findet sie darin große Barmherzigkeit und stürzt sich sogleich freiwillig dort hinein.

/Seite 24/

10. Die Hölle

Zur ganzen Wahrheit des Evangeliums gehört auch die reale Möglichkeit einer ewigen Verdammnis.

/Seite 26/

Die Lehre der Kirche sagt, dass es eine Hölle gibt und dass sie ewig dauert…. Genau wie die Liebe, so hat nämlich auch die verneinte Liebe einen endgültiten Charakter.

/Seite 26/

Eine verdammte Seele weiß, dass sie ein unendliches Gut verloren hat und jede Möglichkeit, jemals in seinem Besitz selig zu werden.

/Seite 26/

Die schlimmste Pein der Hölle besteht in der ewigen Trennung von Gott, in dem allein der Mensch das Leben und das Glück finden kann, für die er erschaffen ist und nach denen er sich sehnt.“ /KKK 1035/

/Seite 27/

11. Der Himmel

Der christliche Glaube lehrt, dass Gott den Menschen erschaffen hat, um ihn teilhaben zu lassen an seienr eigenen Glückseligkeit. Zu dieser Erkenntnis kam nach langem Suhen der hl. Augustin: „Gott, Du hast uns erschaffen für Dich, und unruhig ist unser Herz, bis es ruhet in Dir.“ /Confessiones 1,1/

/Seite 28/

14. Das Weltgericht

Sowohl den Bösen als auch den Guten wird dann vollkommene Gerechtigkeit zuteil, und „diese werden hingehen in ewige Pein, die Gerechten aber ins ewige Leben.“ /Mt 25,46/

15. Das Sakrament der Krankensalbung

Ebenso wie die hl. Beichte steht auch das Sakrament der Krankensalbung … in besonderem Zusammenhang mit unserer Schwäche. Beide Sakramente sind notwendig, weil die menschliche Natur seit dem Sündenfall verwunder ist.

/Seite 37/

Durch sein Leiden und seinen Tod am Kreuz hat Christus dem Leiden einen neuen Sinn gegeben: es kann uns nun ihm gleichgestalten und uns mit seinem erlösenden Leiden vereinen /KKK 1505/.

/Seite 39/

16. Sakramentenempfang im Alter

Solange wir gesund und bei klarem Verstand sind, wollen wir darum beten, dass unsere Liebe zum Herrn und die Sehnsucht nach dem Empfang der Sakramente im Alter nicht nachlässt, sondern wächst.

/Seite 43/

17. Gewissensfragen für ältere Menschen

Gib es in meinem vergangenen Leben alte Lasten? – eine schwere Sünde, die ich noch nicht oder nicht gut gebeichtet oder sogar absichtlich verschwiegen habe?

Habe ich meine Pflichten gegenüber Gott und der Kirche erfüllt?

– mich um eine geordnetes geistliches Leben bemüht?

Habe ich meine Sonntagspflicht erfüllt? – das Freitagsgebot beachtet?

– regelmäßig mein Gewissen erforscht?

Ist meine Ehe vor Gott in Ordnung? Bin ich rein in die Ehe gegangen?

Bin ich meinem Ehegatten stets in Ehrfurcht begegnet und habe ich das gesucht, was dem Frieden dient? Habe ich meine Ehe etweiht durch Untreue; – durch unsittliche Praktiken? – durch Abtreibung? – durch den Gebrauch empfängnisverhütender Mittel? Falls meine Ehe zerbrochen ist: Sehe ich auch meinen Teil der Schuld und habe ich ihn bereut? Oder sehe ich die Schuld ausschließlich bei anderen?

Habe ich mich bemüht, ein guter Vater/gute Mutter zu sein? Habe ich für die moralische und religiöse Erziehung meiner Kinder hinreichend gesorgt? Habe ich einen negativen Einfluss auf die Erziehung meiner Enkel genommen?

Habe ich im beruflichen Leben meine Pflichten erfüllt?

Habe ich alles mir je widerfahrene Unrecht wirklich von Herzen verziehen? Oder sind in mir Erinnerungen an Menschen oder Geschehnisse, die mich mit Bitterkeit erfüllen? – über die ich gerne klage oder schlecht rede?

Habe ich Schaden, den ich dem Nächsten materiell oder am guten Ruf zugefügt habe, nach Möglichkeit wieder gutgemacht?

Gegenwärtiges Leben

Bemühe ich mich, gut und andächtig zu beten? Wie trage ich mein Kreuz? Bin ich mir dessen bewusst, dass ich – gerade als alter und kranker Mensch – durch Gebet und Opfer am Seelenheil anderer mitwirken soll? – dass meine Leiden wertvoll werden, wenn ich sie Gott aufopfere? Bin ich Gott für alle Gnaden und Wohltaten dankbar? Oder sehe ich alles schwarz? Achte ich nur auf das Negative und Schwere?

Habe ich mich selbst, mein jetziges und mein künftiges Leben, Gesundheit und Krankheit und vor allem die Stunde meines Todes vertrauensvoll in die Hand Gottes gelegt? Oder hadere ich mit meinem Schicksal? Bin ich neidisch auf andere, von denen mir scheint, dass sie es besser haben als ich?

Bin ich ernsthaft bemüht, mich innerlich von jeder Anhänglichkeit an Irdisches zu lösen?

War ich geduldig im Leiden?

Habe ich meine Leiden dramatisiert? Habe ich mich der Traurigkeit hingegeben? Habe ich gerne gejammert, um getröstet zu werden? Habe ich andere zu unrecht vedächtigt?

Wie benutze ich meine Zeit?

Habe ich meine Augen beherrscht? – gegenüber dem anderen Geschlecht?

Habe ich schmutzige Reden geführt oder gerne angehört?

Habe ich meine Zunge beherrscht? – Geheimnisse bewahrt? Habe ich ohne Not über die Fehlre anderer gesprochen? Habe ich Falsches über andere gesagt? Habe ich Freude an Klatsch und Tratsch? Habe ich über den Papst, die Bischöfe und die Priester stets mit gebührender Ehrfurcht geredet?

Gibt es Dinge, die andere an mir stören?

– die ich nicht gerne höre? – die man mir vorwirft oder in einer mir unangenehmen Weise zum Ausdruck bringt, die aber vielleicht doch einen wahren Kern haben? – die ich ändern könnte?

19. Das braune Skapulier

Ein besonderes und von der Kirche sehr empfohlenes Hilfsmittel, um die Gnade einer guten Sterbestunde zu erlangen, ist das braune Skapulier vom Berge Karmel.

Das Skapulier geht zurück auf den hl. Simon Stock, sechster General des Karmeliterordens. Am 16. Juli 1251 betete er in großer Bedrängnis zur Gottesmutter und bat sie um ein Zeichen ihres besonderen mütterlichen Schutzes. Daraufhin erschien ihm die allerseligste Jungfrau, von Lichtglanz umflossen, und reicht ihm das Skapulier mit den Worten: „Mein Sohn, empfange dieses Skapulier deines Ordens.. Wer in diesem Gnadenkleid sterben wird, wird vor dem ewigen Feuer bewahrt bleiben. Es ist eine Zeichen des Heiles, ein Schutzmittel in Gefahren, das Unterpfand eines besonderen Friedens und besonderen Schutzes.“

/Seite 53/

Bei ihrer letzten Erscheinung in Fatima im Jahr 1917 hielt die Muttergottes neben dem Rosenkranz auch das Skapulier in ihrer Hand.

/Seite 53/

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