Günter Balders: Lachen hält gesund

Günter Balders: Lachen hält gesund

Bibliothek: meine

Gelesen: letztes Mal 2016, Ki

Sprache: deutsch

Notizen: deutsch

Zahl der Seiten: 62

Herausgegeben: Oncken Verlag 1998

Gattung: religiös

Foto: Berching El

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Ich weiß nicht mehr von wem ich dieses Büchlein geschenkt bekommen habe. Gehört zu den Mini Bücher und weil da kleine witzige Geschichte über die Pastors und Priester erzählt worden sind, habe ich zuerst Angst gehabt, dass man … schon wieder … über die Kirche und den gläubigen Menschen lacht… und… es ist wahr… aber das ist nicht das Auslachen, sondern nur einfach … Lachen… und das tut gut. :)

Man kann keinen „Inhalt“ davon schreiben, natürlich, aber eine schöne Auswahl kann man doch machen, nicht wahr? :)

Auf die Plätze, fertig, los!

Ärgärlich darüber, dass immer wieder Leute zu spät zum Gottesdienst kamen, betete der Pfarrer: „O Herr, segne, die auf ihren Plätzen sitzen, gib deine Gnade denen, die hierher unterwegs sind, und habe Erbarmen mit denen, die sich jetzt fertigmachen und niemals kommen werden.“

/Seite 1/

In der ersten Reihe

Ein Pfarrer sieht eines Sonntags wie ein Fremder in die Kirche kommt und sich in die vorderste Bank setzt. Nach dem Gottesdienst geht der Pfarrer auf den Mann zu und fragt: „Wie kommt es eigentlich, dass Sie sich in die erste Reihe gesetzt haben? Das hat mich gewundert, wenn man bedenkt, dass Sie hier neu sind.“

Oh,“ antwortet der Fremde, „ich bin Busfahrer, und ich wollte einfach mal sehen, wie Sie es schaffen, dass sich alle Leute hinten hinsetzen.“

/Seite 2/

Bei allem Respekt

Sind in dieser Gemeinde auch berühmte Männer geboren worden?“ will ein Tourist vom Kirchendiener wissen. „Nein, mein Herr, immer nur kleine Kinder.“

/Seite 3/

Nachfolger

Ein Pastor zieht in eine andere Stadt und verabschiedet sich von seinen Schäfchen. Ein alter Bruder schüttelt ihm herzlich die Hand: „Ihr Nachfolger wird nicht so gut sein wie Sie,“ versichert er dem Pastor.

Ach, Unsinn!“ erwidert dieser geschmeichelt.

Doch, doch,“ sagt der alte Mann. „Ich habe hier fünf Pastoren kommen und gehen sehen, und noch jedesmal war der nächste schlechter als sein Vorgänger!“

/Seite 4/

Trockene Worte

Ein Pastor kommt nach einer Reise nach Hause. Dort erfährt er, dass der Keller, in dem er seine gesammelten Predigten aufbewahrt, bei einem Unwetter überschwemmt wurde.

Entsetzt fragt er seinen Sohn, der den Schaden begutachtet hat: „Sind meine Predigten etwa nass geworden?“

Keine Sorge, Papa,“ lautet die Antwort, „sie sind staubtrocken wie eh und je.“

/Seite 6/

Fatale Gewohnheit

Ein Mann stand während der Predigt auf und ging aus der Kirche. Nach dem Gottesdienst versuchte seine Frau ganz verlegen dem Pastor das Verhalten ihres Mannes zu erklären. „Ich hoffe nicht, Sie denken, mein Mann habe gegen ihre Predigt protestieren wollen. Er neigt nur zum Schlafwandeln.“

/Seite 7/

Tips für die gasgebende Gemeinde

Auf langen Autofahrten singe man

– bei Tempo 70 Lied 498: In Gottes Namen fahren wir…

– bei Tempo 100 Lied 529: Ich bin ein Gast auf Erden…

– bei Tempo 150 Lied 521: O Welt, ich muss dich lassen…

/Seite 10/

Keine Schleichwerbung!

Der Lieferwagen einer New Yorker Kranz- und Blumenhandlung trägt hinten die Aufschrift: „Fahr vorsichtig – sonst ist unsere nächste Lieferung für Dich!“

/Seite 11/

Flexibel

Ein älteres Gemeindemitglied meinte: „Früher habe ich in der Kirche das Evangelium gehört, und danach habe ich zu Hause in Ruhe die Sonntagszeitung gelesen. Heute höre ich in der Kirche die Sonntagszeitung und lese dann zu Hause in Ruhe das Evangelium.“

/Seite 13/

Opferfreudig

Ein Pfarrer wendet sich von der Kanzel aus an die Gottesdienstbesucher: „Liebe Mitchristen! Vor zwei Wochen habe ich euch berichtet, dass das Dach unseres Gotteshauses erheblich beschädigt ist und es hereinregnet. Für die erfordelichen Reparaturarbeiten bat ich um ein Sonderopfer. Heute kann ich euch mitteilen, dass wir – dank eures Opfers – imstande sind, vier Eimer zu kaufen, um das Regenwasser aufzufangen.“

/Seite 15/

Bis dann!

Nach der Weihnachtspredigt verabschiedet Pfarrer Mischke seine Gemeinde mit den Worten: „Ich wünsche Ihnen frohe Festtage, und denen, die erst zum nächsten Weihnachtsgottesdienst wiederkommen, jetzt schon ein gutes neues Jahr, frohe Ostern, ein glückliches Pfingstfest und einen erholsamen Urlaub.“

/Seite 17/

Kirchliche Aktivitäten

Ein Pfarrer wurde einmal gefragt, wie viele Mitglieder seiner Pfarrgemeinde aktive Mitglieder seien.

Sie sind alle aktiv,“ antwortete der Pfarrer nach kurzem Überlegen. „Die eine Hälfte arbeitet für mich, die andere gegen mich.“

/Seite 19/

Beschwerde über die Herde

Erregt wettert der Pfarrer von Hausen: „Wenn ich dermaleinst vor dem himmlischen Richter stehe und er mich fragt: „Pastor von Hausen, wo sind deine Schafe?“ dann muss ich ihm sagen: „Ich hatte keine Schafe, ich hatte nur Böcke…“

/Seite 20/

Glaubensstark

Bei einem Hausbesuch mit Kaffee und Kuchen lobt der Pastor den unerschütterlichen Glauben der frommen Bäuerin. Sie nickt: „Jau, Herr Paster, ´n starken Glauben hew ick. Ick gläuw allet, ob et woahr ist oder nich.“

/Seite 23/

Jüdischer Humor

Levi steht am Grab eines Bekannten. Auf dem Grabstein steht zu lesen: Hier ruht ein gütiger, ehrlicher, bescheidener Mensch.

Armer Cohn,“ sagt Levi beim Anblick dieser Inschrift. „Haben se drei wildfremde Leit mit dir begraben!“

/Seite 23/

Urteilsvermögen

Zwei ältere Pfarrer unterhalten sich. „Je länger, je mehr erkenne ich, dass die Menschen sehr wohl zwischen Gut und Böse zu unterscheiden wissen.“

Darauf der andere: „Ja, aber nur bei den anderen.“

/Seite 26/

Erweckung

Als ein Mann an einem regnerischen Morgen in die Kirche kam, hörte er, dass der Küster die Glocken viel stärker läutete als sonst, und fragte ihn nach dem Grund. Der küster sagte: „Wenn sie schon nicht in die Kirche kommen, sollen sie wenigstens nicht schlafen.“

/Seite 27/

Gläubige Rache

Sie: „o weh, wir haben doch tatsächlich vergessen, Tante Rita zum Gartenfest einzuladen! Ruf sie bitte sofort an. „Er eilt an den Appar4at und holt mit vielen Entschuldigungen das Versäumte nach. „Ich hatte schon von dem Fest gehört. Ich komme aber nicht. Ich habe schon um Regen gebetet.“

/Seite 27/

Hinterlassenschaften

Ein reicher Mann, der für seine herrliche Sammlung von Kunstschätzen, Schmuck und Antiquitäten berühmt war, ist gestorben.

Nach der Beerdigung wendet sich ein Journalist mit einem Flüstern an den Pastor: „Wieviel hat er denn hinterlassen?“

Flüstert der Angesprochene zurück: „Alles!“

/Seite 32/

Ertappt

AmJom-Kippur-Tag ist die Synagoge stets überfüllt, deshalb werden Eintrittskarten verkauft, die der Schammes an der Tür kontrolliert. Stürzt Süßmilch auf ihn zu und ruft: „Lass mich mal bitte nur kurz so rein, ich muss meinem Freund Grün was Wichtiges sagen.“

Der Schammes schaut ihm ins Gesicht und sagt: „Du Gauner! Du willst beten!“

/Seite 35/

Geschichtsunterricht

Der Großvater hat dem kleinen Jörg stundenlang vom Krieg erzählt. „So, mein Junge, nun weißt du, was dein Großvater alles im Krieg erlebt hat,“ schließt er den Bericht.

Darauf der Enkel: „Ich verstehe nur eines nicht: Wozu brauchten sie dann eigentlich all die anderen Soldaten?“

/Seite 43/

Persönliches Gottesbild

Die Jüngste wird ins Bett gebracht. „Stimmt es, dass der liebe Gott alles auf der Welt sehen kann?“ „Ja, der kann überallhin gucken.“

Das finde ich aber schade, eigentlich.“

Warum denn das?““Weil ich gerade ein Bild für ihn male, und das soll eine Überraschung werden!“

/Seite 44/

Anglerlatein

Eine Sonntagsschulmitarbeiterin fragt ihre Schützlinge, was Noah wohl den ganzen Tag gemacht haben könnte, als er in der Arche war. Die Kinder sind ratlos.

Was meint ihr: Mit all dem Wasser um ihn herum, hat Noah wohl viel geangelt?“ fragt sie schließlich.

Ha!“ ruft da ein Junge verächtlich. „Mit nur zwei Würmern?“

/Seite 46/

Logische Wortfolge

Mündlicher Vokabeltest im Hebräischunterricht.

Was heißt Schalom?“

Friede.“

Und El-Schalom?“

Elfriede.“

/Seite 47/

Nachösterlich

Im Religionsunterricht sollen die Schüler einen Aufsatz zum Thema „Was bedeutet Ostern für mich?“ schreiben.

Einer schrieb kurz und bündig: „Zwei Wochen Eiersalat zum Abendbrot.“

/Seite 48/

Hübsch sauber

Der kleine Eric ist ein großer Feind von Wasser und Seife. Eines Tages versucht die Mutter mal wieder, ihn zu überzeugen: „Du möchtest doch sicher ein hübscher, sauberer Junge sein, oder?“

Das schon“, meint Eric kleinlaut, „aber kannst du mich nicht einfach abstauben?“

/Seite 56/

Steigerungsfähig

Rebecca, fünf Jahre, hat eine wichtige Erkenntnis gewonnen: „Manchmal bin ich artig, manchmal großartig.“

/Seite 59/

Glauben und Erleben

Nach der Nikolausfeier in der Schule erzählt die siebenjährige Anja: „Mama, ich weiß ja, dass es keinen Nikolaus gibt, aber der heute in der Schule, das war der echte!“

/Seite 60/

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